Die ganze Bandbreite

Ein Frau, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt, gab es schon 1670: „Die Courasche“ (25.10.). Die Romanfigur von Grimmelshausen wird in einem beeindruckenden Schauspiel-Solo von Jutta Seifert zum Leben erweckt. Weiter geht es mit dem „Wasserstoffbrennen“ (14.11.), genau genommen handelt es sich dabei um eine Kernfusion im Innern von Sternen, die unvorstellbare Energien freisetzt … so wie die Liebe zwischen Mascha und Nico? Sie glaubt, dass er ihre ideale Ergänzung ist. Er hält es mehr mit dem Zufall. Ist Liebe vielleicht doch nur eine chemische Reaktion?

In „Ein Mann gibt Auskunft“ (14.12.) macht der Chansonier Johannes Kirchberg eine tiefe Verbeugung vor dem Dichter Erich Kästner und seiner zeit- und gesellschaftskritischen Lyrik; denn viele seiner scharfen Beobachtungen sind heute Teil des Alltagswortschatz: „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es“.

Auf eine eigens von den Heinrich Böll-Erben legitimierte Monologfassung kann sich das Publikum beim Auftritt von Ivan Dentler vom Theater Die Komödianten aus Kiel bei „Ansichten eines Clowns“ (29.01.) im Studio freuen; bevor die Kabarettistin Inka Meyer ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit in „Der Teufel trägt Parka“ (07.03.) hält.

Der Abschluss des Abo Z ist einem besonders beliebten Möbelstück gewidmet. Auf ihm kann man faulenzen, träumen, inne halten, lesen, lauschen und lieben. Im Chansonabend mit Gabriele Banko und Johannes Grundhoff gibt es Geschichten, Gedichte, Schlager und Lieder u.a. von Hildegard Knef, Klabund, Georg Kreisler, den Ärzten bis hin zu Kurt Tucholsky, denn schließlich sind sich alle einig: „Das Kanapee ist mein Vergnügen“ (30.04.).

… ein Abo lohnt sich immer!

Zurück zur Liste