Von allem etwas

Einen furiosen Start legen dabei Gogol & Mäx mit ihrem Concerto Humoroso hin (30.10.), denn sie spielen nicht nur äußerst gekonnt auf einer Unzahl von Instrumenten – manche davon sind vielleicht im ersten Moment gar nicht als solche zu erkennen –, sondern auch ganz ohne Worte auf den Lachmuskeln des Publikums. Weniger musikalisch, aber keinesfalls weniger vergnüglich geht es bei Ehnert vs. Ehnert in ihrem Beziehungskabarett „Zweikampfhasen“ (15.12.) zur Sache.

Um ein Traumpaar ganz anderer Art dreht sich alles im Musical „Singin‘ in the rain“ von Comden / Green / Brown (23.01.), denn Lina Lamont ist zwar ein Traumfrau, allerdings nur bis sie den Mund aufmacht. Ihr schrilles Organ ist einfach unzumutbar, und absolut ungeeignet für den gerade erst aufkommenden Tonfilm. Die Idee, sie von der bisher erfolglosen Kathy synchronisieren zu lassen, entspannt die Situation keinesfalls. Entspannter geht es auf jeden Fall in Bov Bjergs „Auerhaus“ (11.03.) zu, in dem Frieder und sein Kumpel Höppner mit dessen ab-und-zu Freundin Vera, die weder in Bezug auf Liebe noch auf Eigentum an Exklusivität glaubt, zusammen mit der reichen Cäcilia, der bildschönen Brandstifterin Pauline und dem – möglicherweise – schwulen Dealer Harry das Erwachsenwerden proben.

Vielleicht sollten Sie die Taschentücher nicht ganz so weit weglegen, wenn sich für „Manon Lescaut“ (03.04.) der Vorhang hebt, deren Liebe zum Chevalier Des Grieux zwar erwidert, aber tragisch endet. Die wunderbare Musik begründete Giacomo Puccinis Ruhm als Opernkomponist.

Im Thriller von Ayad Akhtar „Die unsichtbare Hand“ (02.05.) geht es um Geld und Macht, bröckelnde Ideale, kulturelle und politische Identitäten: Als der US-Banker Nick Bright in Pakistan entführt wird, bietet er an – nachdem klar wird, dass für ihn kein Lösegeld gezahlt werden wird – die geforderte Summe selbst zu „ertraden“. Sein Bewacher Bashir erweist sich schnell als sehr gelehriger Schüler …

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