Musikalische Nachmittage im theater itzehoe

Da hat Domkapellmeister Blasius Römer den Kuss seines Ziehkindes Bärbele  wohl eindeutig missverstanden; zur weiteren Verwirrung tragen außerdem noch zwei fremde Wandergesellen und die lebenslustige Malwine bei, bevor das Cäcilienfest in einer riesigen Schlägerei endet, aber zum Glück finden auch im „Schwarzwaldmädel“ (20.10.) die rechten Paar letztendlich zueinander.

Was denkst sich eigentlich Professor Higgins dabei, mit seinem Freund Pickering zu wetten, dass er aus der jaulenden Rinnsteingöre Eliza eine Dame machen kann, die sich problemlos in die feine Gesellschaft einfügt? In „My Fair Lady“ (17.11.) zeigt Eliza was alles in ihr steckt, und dass man sie nicht einfach so herumschubsen kann.

Schmeichelnde Melodien von Johann Strauß Vater & Sohn, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Carl Zeller gibt’s in der Operettengala „An der schönen blauen Donau“ (12.01.), und der Wienerische Charme der  Darsteller der Operettenbühne Wien bricht sich in spritzigen und humorvollen Dialogen und kleinen Tanzeinlagen immer wieder Bahn.  

Und wie wäre es mit einem musikalischen Spaziergang mit der Französischen Kammerphilharmonie, Penelope Mason (Sopran) und Tobias Scharfenberger (Bariton) am 02.02. „Vom Eiffelturm zum Moulin Rouge“? Auch wenn es dabei weniger um die berühmten Bauwerke der Seine-Metropole als vielmehr um die Komponisten, die in der Stadt der Liebe gelebt und gearbeitet haben, gehen wird. Neben Arien und Duetten von Jacques Offenbach wird noch die eine oder andere musikalische Überraschung zu hören sein.

Natürlich ist das Ballettmädchen Sonja keinesfalls als standesgemäße Ehefrau eines künftigen Zaren anzusehen, aber immerhin ist „Der Zarewitsch“ (01.03.) bereit, Zeit mit ihr zu verbringen. Dass sich die beiden verlieben und nicht mehr trennen wollen, war nicht geplant, ebenso wenig wie ihre Flucht nach Neapel.

Turbulenzen gibt es auch „Im weißen Rössl“ (29.03.) und bei den ganzen Liebesirrungen und -wirrungen, wer wen heiraten soll, aber in jemand anderen verliebt ist, muss erst der Kaiser auftreten, damit alle mit dem richtigen Partner glücklich werden können.

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