Ein Gedicht, ein Gedicht

Grisebach – der smarte Kopf –

er traf den Nagel auf den Kopf.

Es war die Spielplanpräsentation

vorweg schon eine Sensation!

Denn auf die Bühne kamen

Johannes und zwei Damen:

Katinka und die Direktion,

die kannte man seit Jahren schon.

Sie brachten gute Laune –

Man höre und man staune:

Bist du eines Tags nicht froh,

fahre schnell nach Itzehoe.

Dort hörst du dann, man glaubt es kaum,

noch mal den lieben „Walzertraum“.

Man schenkt dir auch am Abend wohl

die „Roten Rosen aus Tirol“.

Willst du dich bilden, gibt’s zumeist

auch Goethe, Lessing und den Kleist.

Dem Publikum ist sicher recht

der „Kreidekreis“ vom klugen Brecht

und darauf folgt dann ziemlich schnell

der unvergess’ne Heinrich Böll.

Tschaikowsky, Dvorák und den Grieg

führen Orchester bis zum Sieg.

Es kommt auch der Humor

im Spielplan häufig vor.

Die Kinder werden viel bedacht

und manches Stück für sie gebracht.

Gründgens, der betonte sehr:

Das Leichte ist besonders schwer.

Das kann in Itzehoe man sehen

beim großen Kabarettgeschehen:

Da kommt die flotte Heiterkeit

mit schon gekonnter Leichtigkeit.

Auch das Ballett bringt voller Schwung

oft mannigfach Begeisterung.

Des Weiteren vergleicht man weise

mal die Theater-Eintrittspreise.

Wenn man es klug bedenkt,

ist alles – fast – geschenkt.

Es würde sich wohl lohnen,

in Itzehoe zu wohnen.

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Ich weiß es - ganz alleine –

Ich bin kein Heinrich Heine,

auch Kästner ohnegleichen,

den kann ich nicht erreichen.

Es grüßt nun kein ganz dichter:

der alte C.A. Richter

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