Der Zarewitsch

Russlands Thronfolger Alexej ist ein erklärter Frauenfeind, doch verlangt seine Position eine baldige Eheschließung, und so greift der Hof zu einer List und schickt ihm das Ballettmädchen Sonja, um ihn ein wenig auf die Zweisamkeit einzustimmen. Zunächst erbost, entsteht bald auf beiden Seiten eine tiefe Zuneigung, doch das gemeinsame Glück hat keine Zukunft. Um einer Trennung zu entgehen, flieht das Paar nach Neapel – und erfährt dort vom Tod des Zaren.
       Kein Geringerer als Dvorák riet dem jungen Violinschüler Lehár: „Hängen Sie die Geige an den Nagel und komponieren Sie lieber.“ Zunächst Orchestermusiker in Barmen und Elberfeld, brachte ihn die spätere Kapellmeistertätigkeit schließlich in seine Wahlheimat Wien. "Der Zarewitsch", 1927 in Berlin uraufgeführt, zählt zu den Spätwerken des Komponisten. Lehár schrieb diese farbenreiche, musikalisch sehr anspruchsvolle Operette frei nach dem gleichnamigen Stück der polnischen Autorin Gabryela Zapolska.

Um Lehárs Operette geht es auch im nächsten Forum am Sonntag, 23. Februar 2020, 11:15 Uhr, im Studio des theater itzehoe. Besonderer Gast an diesem Vormittag ist  Jörg Gade, designierter Chef des theater itzehoe, der sein Amt dort im September 2021 antreten wird. Derzeit noch als Intendant des Theaters für Niedersachsen tätig, beleuchtet Gade im zweiten Teil des Vormittags das Thema "Liebesehe oder Zwangsheirat" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Vor gut 10 Jahren hat er die Fusion der Hannoverschen Landesbühne mit dem Hildesheimer Theater vollziehen müssen und berichtet, was es heißt, zwei Bühnen unter ein Dach zu bringen.
Der Eintritt ins Forum ist frei, um Anmeldung an der Theaterkasse wird wegen des begrenzten Platzangebots aber dringend gebeten. Für das FreundeForumFrühstück wird ein kleines Entgelt erhoben.

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