Gilla Cremer singt, tanzt und spielt Hildegard Knef

„Von nun an ging’s bergab“ stellt sie in einem autobiographisch angehauchten Chanson nicht ganz ohne ironisches Augenzwinkern fest, dabei sollte es doch für sie lauter „rote Rosen regnen“: Hildegard Knef, von der Ella Fitzgerald einmal sagte, sie sei die größte Sängerin ohne Stimme.

Wer war diese Frau, die ihr Leben zwischen Deutschland und Amerika, Krieg und Frieden, Skandal und Bundesverdienstkreuz, Glück und Schmerz, Größe und Verzweiflung lebte?

Gilla Cremer führt die Zuschauer durch Stationen aus dem Leben der „wilden Hilde“ und legt hinter allen Klatsch-Geschichten und Selbstinszenierungen auch eine Frau mit Ängsten und Schwächen bloß, die versucht hat, ihre Idee von Freiheit und Frau-Sein zu verwirklichen. Einfühlsam und wandlungsfähig schafft sie es, singend, tanzend und spielend Deutschlands letzter Diva ein eindrückliches Denkmal zu setzen, begleitet wird Gilla Cremer dabei von Gerd Bellmann am Klavier.

 

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